Auch wenn der Begriff Industriefilm heute scheinbar etwas aus der Mode kommt und durch “modernere” Begriffe wie Wirtschaftsfilm und Unternehmensfilm ersetzt wird, so sollte dabei nicht vergessen werden, dass der Ursprung aller längeren Werbefilme für Unternehmen und Konzerne in den klassischen Industriefilmen früherer Jahre liegt. Die Bezeichnung Industriefilm rührt daher, dass sich in den Anfangstagen dieser Art der Filmproduktionen im Wesentlichen nur große und finanzstarke Industrieunternehmen sich diese Art der filmischen Eigenwerbung leisten konnte. Spätestens seit der digitalen Revolution und den immensen Einsparpotentialen im Internet, können sich mittlerweile natürlich auch Mittelständler oder sogar Star-Up-Unternehmen eine hochwertige Unternehmenskommunikation in Form eines Industriefilmes, Wirtschaftsfilmes oder Unternehmensfilmes erlauben.
Filmproduktionen für Unternehmen – aktuelle Trends
Zuletzt hat sich das große Feld der Industrie-, Wirtschafts- und Unternehmensfilme dabei noch weiter diversifiziert und deckt mittlerweile wohl die ganze Bandbreite des Bedarfes an Filmproduktionen für Unternehmen ab. Am bekanntesten, vor allem weil sie so aufmerksamkeitsstark sind, ist heute sicherlich die Gruppe der Imagefilme, die in der Regel auch mit den größten Budgets und dem größten Aufwand produziert werden. Dieser Aufwand mit Produktionsbudgets im fünf- oder sogar sechsstelligen Bereich hat natürlich seinen Sinn. Ihr Zweck ist es schließlich eine breitere Öffentlichkeit, zum Beispiel auf Messen, auf Events oder natürlich auch im TV zu erreichen. Dabei soll mit Hilfe eines gut gemachten Imagefilmes auf soziale Fragestellungen, technische Trends oder wirtschaftliche Entwicklungen positiv hingewiesen werden. Eine Unterkategorie der Industriefilme sind die so genannten Produktfilme. Darunter sind Filmproduktionen zu verstehen, die aktuell vor allem als Filmproduktionen für die Nutzung im Internet erstellt werden. In solch einem, meist recht kurzen, Industriefilm wird ein ausgewähltes Produkt oder ein bestimmtes industrielles Erzeugnis ins rechte Licht gerückt. Ein weiteres wichtiges Feld sind heute aber auch Filme, die im Wesentlichen unternehmensintern oder vorzugsweise auf der B2B-Ebene genutzt werden: Sie dienen beispielsweise der Mitarbeitermotivation und Mitarbeiterschulung, der detaillierten Information über neue Ergebnisse im Research & Development oder der Präsentation von speziellen Prozessen und Produktentwicklungen.